Ökonomie der Menschlichkeit

Von links: Vinzenz Wimmer, Georg Dygruber, Stefan Wimmer, Gregor Sieböck und Christoph Wimmer

Einladung: Live dabei!

Am 20. Juni 2022 um 19 Uhr gibt es ein Online-Interview mit Stefan Wimmer – interviewt wird er von Georg Dygruber, dem Initiator der Ökonomie der Menschlichkeit.

Im Fokus stehen die gemeinsamen Chancen der Unternehmen im Land. Dabei widmen wir uns der essenziellen Frage: „Hat der Mensch in der Wirtschaft noch Raum?“

Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein!

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Die Ökonomie der Menschlichkeit ist eine Vernetzungsplattform, deren Mitgliedsbetriebe Menschlichkeit leben und über die Marke gemeinsam in der Gesellschaft wirken. Die Wegbereiter und Wertebotschafter sind beherzte Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Tourismus, die dazu einladen, Teil einer „menschlichen“ Zukunft zu sein. Gegründet wurde die ÖdM im Jahr 2021 durch Georg Dygruber. Seither wurde eine Vielzahl an Mitgliedbetrieben in ganz Österreich gefunden, die sich aus tiefster Überzeugung der Menschlichkeit zuwenden und die Zukunft gestalten.

Interview

 ÖdM: Die Ökonomie der Menschlichkeit fordert und fördert eine Wirtschaft, die dem Menschen dient. Inwiefern zeigt sich Menschlichkeit in eurem Betrieb?

Stefan Wimmer: Wir haben tagtäglich mit Menschen zu tun. Menschen die als Kunden oder Interessierte unser Geschäft betreten, Menschen am Telefon, Menschen, die unsere Mitarbeiter sind, unsere Lieferanten oder unsere Familienmitglieder. Menschlichkeit zeigt sich in jeder zwischenmenschlichen Aktion und hat das Wohlergehen aller zum Ziel.

 

ÖdM: Mit welcher Motivation wirkt ihr maßgebend als Branchenwegbereiter bei der Vereinigung „Ökonomie der Menschlichkeit“ mit?

Stefan Wimmer: Wir wünschen uns eine Gesellschaft, die im Einklang mit der Natur lebt und das Wohl aller Menschen und Tiere anstrebt. Für diese Art des Miteinander engagieren wir uns und deshalb sind wir Teil der ÖDM. 

 

ÖdM: Die verwendeten Materialien sind entscheidend wichtig. Worauf achtet ihr beim Einkauf besonders?

Stefan Wimmer: Wir legen Wert auf hochwertige Materialien aus möglichst regionalen (Familien-)betrieben. Mit unseren Lieferanten verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit und ein Vertrauensverhältnis. Wir lieben Naturfasern und umweltschonende Anbau- und Ausrüstungsverfahren. 

 

ÖdM: Worauf bei der Verarbeitung?

Stefan Wimmer: Hochwertige Verarbeitung ist uns besonders wichtig, unsere Kleidungsstücke sind langlebig und änderungsfreundlich. Unsere Kunden haben lange Freude an Ihrem Lieblingsstück!

 

ÖdM: 85 Prozent der Bekleidung werden binnen eines Jahres entsorgt. Wo und wie entsteht diese Massenbekleidung und wo führt das hin?

Stefan Wimmer: Der Großteil der Kleidung wird billigst und unter menschlich fragwürdigen Bedingungen hergestellt und dann schnell wieder entsorgt. Wir können diesen Trend zwar nicht stoppen, wollen aber allen Interessierten das Know-how vermitteln Kleidung selbst zu reparieren bzw. zu up-cyclen. Schaut mal hier rein:

 

ÖdM: Was macht eure Stücke so besonders, wo ist der Unterschied?
Stefan Wimmer: Unsere Stücke sehen gut aus, sind fair gefertigt, langlebig, versprühen Lebensfreude und sitzen außerdem noch sehr gut.

 

ÖdM: Beim Betreten eures Geschäftes kommt ein Gefühl von Wärme und Sicherheit, eine Berührtheit die kaum beschreibbar ist. Dennoch ein Versuch einer Beschreibung?

Stefan Wimmer: Hm. Das kommt zum einen von den verwendeten Materialien, dem Holz, dem Leder im Eingangsbereich und dem Charme des alten Bauernhauses und der herausragenden Architektur (von LP Architektur Tom Lechner). Zum anderen Teil kommt das von unseren tollen Mitarbeiterinnen und meiner Frau, dem Energiebündel.

 

ÖdM: Kann das Schneiderhandwerk überleben und wenn ja wie können wir als Allianz eure Vision fördern?
Stefan Wimmer: Natürlich überlebt das Schneiderhandwerk! Wir arbeiten auch mit unserem neuen Projekt – der Schneiderakademie – daran Know-how weiterzugeben. Wir bilden Lehrlinge aus, die sich zum Teil später auch selbstständig machen. Das Schneiderhandwerk wird sicher weiterleben.

Jeder bewusste Einkauf und jede Weiterempfehlung unterstützt diese Betriebe und somit auch das dahinterliegende Wertegerüst und ihren Blick auf die Welt.

 

ÖdM: Ihr kommuniziert seit Jahrzehnten Lebensfreude. Damals war das Wort noch auffällig. Was war der Impuls?

Stefan Wimmer: Wir wollen Kleidung schaffen, die die Welt etwas bunter und fröhlicher macht. Unsere Kunden sollen sich wohl fühlen in unserer Kleidung, selbstbewusst und lebensfroh.

 

ÖdM: Zum Schluss ganz konkret, weshalb sollten sich eure Kunden und befreundeten Unternehmen der Ökonomie der Menschlichkeit anschließen?

Stefan Wimmer: Je mehr der Gedanke bzw. die Vision einer Ökonomie der Menschlichkeit ins Zentrum der Gesellschaft rückt, desto lebensfroher wird unsere Gesellschaft, desto lebenswerter wird unsere Welt.

 

ÖdM: Wir danken euch sehr, dass ihr als Branchensprecher wirkt und Räume für mehr Menschlichkeit in der Bekleidungsbranche eröffnet!  

Standorte Wimmer schneidert

Unsere Schneiderei befindet sich in unserem Stammhaus Schleedorf. Sie finden uns aber auch im Rochushof in Salzburg. Internationale Kunden können sich auch online beraten lassen und maßgefertigte Kleidung bestellen.

Rochushof Salzburg Aussenaufnahme

Salzburg Stadt

Rochusgasse 6
5020 Salzburg

Wimmer schneidert Schleedorf Aussenansicht

Stammhaus Schleedorf

Dorf 96
5205 Schleedorf

Persönliche Online Beratung

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Kontakt

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Medien & Auszeichnungen

Theresa besteht mit Auszeichnung

Theresa Leitner mit Monika und Stefan Wimmer

Theresa Leitner hat die Gesellenprüfungen für Damen- und für Herrenkleidermacher erfolgreich abgelegt und dabei eine Auszeichnung bekommen. Das ganze Wimmer schneidert Team gratuliert ihr zu dieser großartigen Leistung!

OFR Interview: Trachtenmode

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In diesem Interview mit dem ORF spricht Stefan Wimmer unter anderem über die Langlebigkeit von Trachten.

Lehrling des Jahres

OFR Interview: Hochzeit

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In diesem Interview mit dem ORF sprechen wir unter anderem über Trachtenhochzeiten, Brautdirndl und dem Bräutigam in Tracht.

Lisa gewinnt Staatspreis

Siegerfoto mit Lisa Rasser, Stefan Wimmer und Landesinnungsmeisterin von Salzburg Frau Christine Schnöll

Lisa Rasser ist Staatsmeisterin der AustrianSkills 2018 geworden! Die AustrianSkills sind ein mehrtägiger und herausfordernder Wettbewerb, in dem Teilnehmer ihre Fähigkeiten und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen müssen. Das gesamte Wimmer-Team ist stolz auf unsere Siegerin!